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Schornsteinfegerinnung Karlsruhe
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Änderung der Innungssatzung

Die Mitglieder der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe haben anlässlich der Innungsversammlung am 06. Dezember 2011 in Bruchsal, sich mehrheitlich für die geänderte neue Satzung entschieden. Diese ermöglicht zukünftig die Aufnahme von Fördermitgliedern, Schornsteinfegermeistern ohne Kehrbezirk sowie Gastmitgliedern. Auch kann der Mitgliedsbeitrag ab 2013 gerechter ermittelt werden.


Bild von den Gästen
OM Braun bei der Begrüßung

Der Obermeister Jürgen Braun begrüßte im Saal die anwesenden Altmeister, Ehrenmeister, die Kollegin und Kollegen. Besonders begrüßte er den Ehrenobermeister und Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann, den Präsidenten des Landesinnungsverbandes Franz Klumpp. Die Vertreter der Innungen Werner Rottler (Freiburg), Walter Baum (Stuttgart) und Andreas Feuerer (Tübingen) nahmen ebenfalls am Ehrentisch Platz. Der hauptamtliche technische Berater Herr Dipl. Ing Thomas Kugel wurde ebenfalls vom Obermeister herzlich begrüßt. Als Ehrenmeister konnten die Kollegen i.R. Peter Fellmeth, Berthold Endres, Udo Gehrig u. Willi Wolf begrüßt werden.

Blick in das Bürgerzentrum Bruchsal

Außerhalb des Berufsstandes wurden die Herren Tabery und Dr. Valet begrüßt.

Leider hatten sich zu dieser Innungsversammlung am Nikolaustag ungewöhnlich viele aktive Kollegen und Altmeister entschuldigt.

 

Jürgen Braun gedachte bei der Totenehrung des im Berichtszeitraum verstorbenen Kollegen Hilmar Göckler, Rudolf Dreher, Gottfried Weinländer u. Otto Krumm.  Ihnen zu Ehren haben sich die anwesenden Kollegen von den Plätzen erhoben.

 

Personelle Veränderungen, bzw. neu in unserer Innung:

Thomas Kurtz für Stadt KA von Hagen Neubert

Stefan Willmers für Stadt MA 03 von Kai Pletscher

Stefan Gruber für Baden-Baden 1 Paul Merkel

Bernd Mayer für Stadt KA 05 von Werner Borel

 

In den Ruhestand wurde der Kollege Paul Merkel versetzt. BSM Kai Pletscher gab seinen Kehrbezirk freiwillig ab.

 

Ehrungen

Zu den festen Bestandteilen einer Versammlung – egal ob Verein, Industrie oder Verband – gehören Ehrungen zu besonderen Anlässen. Diese gab es auch zu dieser Versammlung.

  • Für 10 Jahre Mitarbeit im selben Betrieb wurden die Mitarbeiter Sascha Schneider(bei BSM Henry Weingand) und Matthias Seipel (bei BSM Roland Fischer) aufgerufen. Aus Händen des OM erhielten beide ein Präsent.
  • Für 20 Jahre konstante Mitarbeit in einem Betrieb wäre Schornsteinfeger Bertram Breunig (bei BSM Wolfgang Engel) zu ehren gewesen. Da Herr Breunig nicht anwesend war, wurde Urkunde und Präsent BSM Wolfgang Engel mitgegeben.
  • Anlässlich ihres zurückliegenden 65. Geburtstags erhielten die Kollegen Jürgen Otte und Werner Borel die Majolikatafel.
  • Anerkannt wurde auch die tadellose Leistung von Schornsteinfeger Andreas Häfner (Ausbildungsbetrieb Bernd Krämer). Dieser wurde Landessieger der Handwerksjugend in Baden-Württemberg und 2. Sieger beim Bundesentscheid.
  • Obermeister Jürgen Braun bedankte sich für langjährige Unterweisertätigkeit

bei der ÜBA in Ulm bei BSM Peter Braun.

  • Die Urkunde zum „Symbadischen Schornsteinfeger“ wurde bei der Innungsversammlung an Dr. Peter Valet verliehen. Dr. Valet war von Anfang an lange Jahre Vorsitzender der Prüfungskommission der Gebäudeenergieberater bei der HWK Karlsruhe. Dr. Peter Michael Valet war ein Mann der ersten Stunde bei der Ausbildung von Gebäudeenergieberatern der Handwerkskammer Karlsruhe. Durch Kooperation zwischen den Innungen Pfalz und Karlsruhe wurde 1998 der erste Lehrgang zum Gebäudeenergieberater in Baden-Württemberg begonnen. Von Beginn an war Ministerialdirektor Dr. Peter-Michael Valet vom Umweltministerium Baden-Württemberg der Prüfungsvorsitzende.
  • Für die überaus gute Zusammenarbeit zwischen Herrn Tabery und der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe, wurde diesem bei der Innungsversammlung herzlich gedankt. Herr Tabery war der Beauftragte der Handwerkskammer um die Vermögenshaushalte der Innungen zu prüfen. Er hat stets genau und korrekt geprüft und war aber auch bei Fragen unsererseits immer sehr behilflich. Als Zeichen unserer Wertschätzung wurde er zur Innungsversammlung eingeladen. Herr Tabery befindet sich nun im Ruhestand.

 

Bericht des Obermeisters

Für seinen Bericht hatte sich Obermeister Jürgen Braun wieder gewohnt ausführlich vorbereitet. Medial unterstützt ging er Punkt für Punkt des Berichtszeitraumes seit der letzten Innungsversammlung im Mai 2011 durch. Ausführungen zum aktuellen berufspolitischen Stand überlies der Obermeister traditionsgemäß aber dem anwesenden Präsidenten des LIV.

Zu Beginn erläuterte der OM die wichtigsten Eckpunkte einer Sitzung des Bund-Länder-Ausschusses vom 19./20.09.2011 in Würzburg. Diese Punkte waren: Abfrage des Änderungsbedarfes der Bundes-KÜO, Veröffentlichungen bei aufgehobenen Bestellungen, Datum der letzten Feuerstättenschau im Kehrbuch, Ergänzende Feuerstättenbescheide, Aufwand bei der Verwaltung der Formblätter, Intervalle von Feuerstättenbescheiden, Tätigkeiten des BSM im eigenen Gebäude, erforderliche Unterlagen bei Bezirksübergabe, Kehrbezirkshopping, Notstände bei der Besetzung von Kehrbezirken, Verfahren zur Ausschreibung von Kehrbezirken ab 2015 und über die Möglichkeit des Verzichts der Gebühr für den Feuerstättenbescheid.

Jürgen Braun stellte auch die Gedanken der Innung zu einer eventuellen Kooperation zwischen Gebäudeenergieberatern und der Fa. Heinrich Schmid vor. Hierzu wird es eine Informationsveranstaltung am 19.01.2012 in der BIA in Karlsruhe geben.

Ehrenobermeister und Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann wurde im Mai 2011 60 Jahre. Zu diesem Anlass luden die Kreishandwerkerschaft und die Schornsteinfeger-Innung Karlsruhe zu einem Empfang am 27.05.2011. Hier wurde Fritz Hoffmann mit der großen Ehrenurkunde der Handwerkskammer Karlsruhe ausgezeichnet.

Beim Landgericht Baden-Baden gewann BSM Stefan Willhuber einen Rechtsstreit gegen Schornsteinfeger Joachim Striebel. Dieser gab nun eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab, dass er nicht wieder Schornsteinfegerarbeiten im Kehrbezirk von BSM Willhuber ausführt. OM Braun war als Zeuge bei der Verhandlung am 31.08.2011 geladen.

Bei den Handwerkswelten der Handwerkskammer Karlsruhe am 09.07.2011 präsentierte sich die Innung mit einem kleinen Info-Stand. Mit dem neu angeschafften Glücksrad wurde versucht Bürger anzulocken. Kollegen aus dem Raum Karlsruhe betreuten den Stand. Der neu geschaffene Ausbildungsflyer wurde dort erstmals verteilt.

Zum Tag des Schornsteinfegers am 20.10.2011 organisierte die Innung einen Besuch beim Dampfkraftwerk Karlsruhe-Rheinhafen. Eine Führung und ein Pressefoto standen auf dem Programm. Leider nahmen nur 15-20 Kollegen an der Aktion teil, die leider auch keinen Widerhall bei der örtlichen Presse fand. Bei dieser Aktion sollte bekräftigt werden, dass das Schornsteinfegerhandwerk – insbesondere dessen Gebäudeenergieberater – Partner für Energieeinsparung, Energieberatung und die Energiewende sind.

Zum Thema Gas-Hausschau hat der OM und der TIW schon einige Gespräche mit Stadtwerken und SHK-Vereinigungen geführt und auch führen müssen. Die Akzeptanz der durchgeführten Gas-Hausschau durch das Schornsteinfegerhandwerk ist bei den vorgenannten durchaus geteilt. Die Stadtwerke Weinheim, Hockenheim und Schwetzingen z.B. unterstützen unser Engagement, wobei sich aber auch z.B. die SHK Innungen Heidelberg, Schwetzingen-Brühl und Mannheim gegen die Gas-Hausschau der Schornsteinfeger aussprechen.

Für den 13.12.2011 war eine gemeinsame Informationsveranstaltung mit der SHK-Innung Karlsruhe/Bruchsal und der Schornsteinfeger-Innung Karlsruhe ausgeschrieben. Hier sollten die SHK-Betriebe von den Obermeistern Frank Zöller (SHK) und Jürgen Braun (SchfHwG) über die Erfordernisse und die Möglichkeiten, nach einer Weiterbildung nach der Verbändevereinbarung und einer Teileintragung nach § 7a, informiert werden.

5 SHK-Betrieb aus Nordbaden haben bisher an der Fortbildung (40 Stunden) für Schornsteinfegertätigkeiten teilgenommen. Der nächste Kurs für Schornsteinfegerbetriebe (60 Stunden) findet vom 05.-10.03.2012 bei der HWK-Ulm statt. Beim letzten Kurs im Oktober 2011 haben aus unserer Innung 2 Betriebe daran teilgenommen.

Der OM erläuterte nochmals eindringlich, dass von gebildeten Genossenschaften errichtete Feuerungsanlagen nicht von BSM`s dieser Genossenschaften abgenommen werden dürfen.

Bei E-WärmeG BW ist die Erweiterung auf Nicht-Wohngebäude geplant. Bessere Kombinationen zwischen Dämmung und Solaranlage sind auch angedacht.

 

Der Obermeister stellte seinen Bericht zur Diskussion.

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