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Schornsteinfegerinnung Karlsruhe
QUALITÄTSHANDWERK MIT TRADITIONSBEWUSSTSEIN
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Der Verband

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Grußwort des Präsidenten zum 49. LIV-Tag

Im geregelten Turnus von 4 Jahren ist die Schornsteinfegerinnung Tübingen Organisator für den diesjährigen, den 49. Verbandstag des Landesinnungsverbands des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg. Ausgewählt hat sie dazu die Stadt Weingarten im landschaftlich reizvollen Oberschwaben.

Seit der Verabschiedung des neuen Schornsteinfegerhandwerksgesetzes haben wir uns damit vertraut gemacht, dass der überwiegende Teil unserer Tätigkeiten ab 2013 im Wettbewerb steht. Eine gewaltige Herausforderung, auf die wir uns vorbereiten müssen und wollen. Alle Bezirksschornsteinfegermeister mit ihren Betrieben nehmen diese Herausforderung an. Jeder wird entsprechend der handwerksrechtlichen Vorgaben versuchen, mit seinen fachlichen Fähigkeiten und der Struktur seines bisherigen Betriebes den eigenen  Weg in den „freien Markt“ zu gehen. Kundenbindung, Serviceorientierung, Qualifizierung und professionelle Betriebsführung treten dabei immer mehr in den Vordergrund.
Das Nebentätigkeitsverbot des § 14 Schornsteinfegergesetz wurde im November 2008 weitgehend aufgehoben. Das bedeutet, dass der Bezirksschornsteinfegermeister alle Tätigkeiten anbieten darf, zu denen er handwerksrechtlich berechtigt ist. Dazu wird unseren Betrieben Vorbereitung in Form von Weiter- und Fortbildungskursen angeboten. Neue Betätigungsfelder wie z. B. auf dem Gebiet der Energieeinsparung, rund um das Heizen, des vorbeugenden Brandschutzes oder der Reinigung von Lüftungs- und Dunstabzugsanlagen bieten sich an. Grundsätzlich gilt es hier aber auch, die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Schornsteinfegerrechts und des Wettbewerbsrechts zu beachten. Unser Handwerk wird von allen Mitwettbewerbern beobachtet. Teilweise wird auch versucht, uns mit unberechtigten Vorwürfen den Übergang in den Wettbewerb zu erschweren.
Klar ist, der Gesetzgeber wollte mit der Gesetzesnovelle den Wettbewerb im Schornsteinfegerhandwerk, also werden wir diesen annehmen und uns am Markt orientieren.
Dazu bedarf es allerdings der fachlichen Qualifizierung. Nur die entsprechende Qualifikation berechtigt uns, diese neuen Betätigungsfelder zu besetzen. Wichtig ist, unsere Kunden über das erweiterte Aufgabenfeld zu informieren.
Wir Schornsteinfeger genießen bei unseren Kunden ein hohes Vertrauen, das wir uns als qualifizierte Fachkraft über Jahre hinweg erarbeitet haben. Diesen Vorteil müssen wir uns auch in Zukunft durch neutrale und kompetente Beratung und Service erhalten. Im Wettbewerb zu handeln, muss gelernt werden. Der Reformprozess der letzten Jahre - bis hin zum endgültigen Übergang in den vollen Wettbewerb - verlangt den Schornsteinfegerbetrieben viel ab. Insbesondere der gestiegene Verwaltungsaufwand und die Bürokratie macht uns allen zu schaffen. Hinzu kommen die in Kraft getretene Bundes- Kehr- und Überprüfungsordnung und die novellierte Fassung der Verordnung über kleinere und mittlere Feuerungsanlagen. All dies verlangt neben der strukturellen Anpassung Bereitwilligkeit und volles Engagement unserer Kollegen. Den Anforderungen muss sich zwar jeder Einzelne stellen, aber ohne gemeinschaftliche Anstrengung, Vorbereitung und Zusammenhalt werden wir unseren Berufsstand nicht stärken sondern eher schwächen. Der Landesinnungsverband steht hier den Mitgliedsbetrieben unterstützend zur Seite.
Trotz aller Veränderungen steht das Schornsteinfegerhandwerk auf einer soliden Basis, wenngleich es unterschiedliche Startbedingungen in den Betrieben für den Eintritt in den Wettbewerb geben wird. Die Festschreibung der Kehrbezirke in der Übergangszeit führt dazu, dass Kehrbezirke die schon heute unter Sanierungsverlusten leiden, in ihrem wirtschaftlichen Auskommen stärker gefährdet sind als andere. Der Landesinnungsverband wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine Betriebsgröße mit der Beschäftigung eines Gesellen gegeben sind.
 
Unseren diesjährigen Verbandstag haben wir unter das Motto “Das Schornsteinfegerhandwerk als Praxispartner bei der Energiewende“ gestellt. Damit wollen wir die Kompetenz des Schornsteinfegerhandwerks im Bereich der Energieverwendung und der Energieeinsparung hervorheben und unsere Gedanken und Diskussionen in die unterschiedlichsten Richtungen lenken.
Zum einen geht es darum aufzuzeigen, dass sich jeder Betrieb auch in diesem Aufgabenspektrum seine eigenen Ziele stecken muss, ohne dabei das Ganze aus den Augen zu verlieren. Das Besinnen auf die vorhandene Kernkompetenz ist dabei ebenso wichtig, wie ein individueller, auf den Betrieb abgestimmter, Business-Plan. Eine einheitliche Entwicklung, so wie wir dies aus der Vergangenheit kennen, wird es in der Zukunft nicht mehr geben. Jeder Betrieb muss sich die Frage stellen: „Wo geht mein Weg hin“? Dazu gehört es auch, sich individuell fit für die Zukunft zu machen.
Zum anderen geht es aber auch um die Frage: „Wie erreiche ich mein mir gestecktes Ziel“?
Hier war und ist der Verband ein starker Ansprechpartner und Unterstützer und will dies auch bleiben. Die Ausweitung der STS der Innung Stuttgart in eine landesweit agierende Schornsteinfeger Technologie Service Baden-Württemberg GmbH mit Sitz in Ulm kann hier jeden Kollegen unterstützen. Alle Kollegen können durch ihre Innungsmitgliedschaft den Nutzen aus der Gesellschaft ziehen. Der kostengünstige Verkauf von Waren und Hilfsmitteln, das Ausarbeiten von individuellen Schulungskonzepten oder Unterstützung in den neuen Betätigungsfeldern sind nur einige der angestrebten Ziele. Die Gesellschaft ist aber nur so stark wie deren Mitglieder. Deshalb liegt es an uns allen, hier mitzuarbeiten und die Vorteile zu nutzen.
Strukturelle Veränderungen in den einzelnen Ebenen sind unumgänglich. So wie sich die einzelnen Betriebe auf die neue Situation einstellen müssen, gilt dies auch für die Innungen und den Landesinnungsverband. Somit stehen wir alle vor Entscheidungen in unterschiedlichsten Bereichen.
Der 49. Landesinnungsverbandstag bietet für die zu diskutierenden Themen die ideale Plattform. Die Delegierten werden sich mit den anstehenden Problemen befassen und an deren Lösungen arbeiten. Sie werden dabei versuchen, das Fundament unseres Handwerks zu sichern und auszubauen. Ich bin davon überzeugt, dass uns das gelingen wird.
Allen Delegierten, Berufskollegen, Gästen und Freunden des Schornsteinfegerhandwerks aus Baden-Württemberg, den anderen Bundesländern und dem angrenzenden Ausland wünschen wir einen angenehmen Aufenthalt mit anregenden und informativen Gesprächen in Weingarten.
Bedanken möchte ich mich schon im Vorfeld bei allen Firmen, welche durch ihre Teilnahme an der Fachausstellung die Verbundenheit mit dem Schornsteinfegerhandwerk bekunden und durch deren Teilnahme eine Ausstellung mit mehr als 50 Teilnehmern möglich ist.
Ein besonderes Dankeschön gilt den Verantwortlichen der Schornsteinfegerinnung für den Bereich des Regierungsbezirks Tübingen für die Ausrichtung und der damit verbundenen Arbeit.
 

Die Welt des Handwerks in Karlsruhe

Um kommenden Schulabgängern, Jugendlichen, Eltern und Lehrern einen Überblick über die Vielfalt handwerklicher Berufe zu geben, präsentierte die Kreishandwerkerschaft für die region Karlsruhe am Samstag "Handwerkswelten 2011" auf dem Marktplatz. Unter 20 Innungen sowie der Arbeitskreis Unternehmerfrauen im Handwerk informierte auch die Schornsteinfegerinnung Karlsruhe über die zahlreichen Ausbildungs- u. Karrierechancen im Handwerk.

Handwerkswelten 2011 auf dem Marktplatz in Karlsruhe

Handwerkswelten unter dem Motto "Nimm deine Zukunft in die Hände. Wir bilden Dich aus" fand am Samstag, den 09. Juli 2011 auf dem Marktplatz in Karlsruhe statt. Die Kreishandwerkerschaft sowie 13 Handwerksinnungen, die Stadt Karlsruhe, die Wirtschaftsförderung und die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle informierten zwischen 9:30 und 17:00 Uhr 

EOM Friedrich Hoffmann feierte seinen 60. Geburtstag

Großer Empfang zu Ehren von Friedrich Hoffmann unter Teilnahme von Politik, Handwerk, Handel und Verwaltung.

Ehrenobermeister Friedrich Hoffmann wurde 60 Jahre, geehrt und gefeiert
 
Als Kreishandwerksmeister erfuhr er eine große Ehrung
Der Ehrenobermeister und Kreishandwerksmeister Friedrich Hoffmann wurde am 25.05.1951 geboren und feierte am 27.05.2011 seinen 60. Geburtstag. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Schulen folgten der Einladung der Schornsteinfeger-Innung für den Regierungsbezirk Karlsruhe und der Kreishandwerkerschaft zu einem Festakt in der Bildungsakademie der Handwerkskammer.
Die 1. Bürgermeisterin von Karlsruhe Margret Mergen dankte Friedrich Hoffmann für sein Engagement als Experte im Schornsteinfegerhandwerk, als Unternehmer und Ausbilder der Jugend sowie für die "sehr gute Zusammenarbeit der Kreishandwerkerschaft mit der Stadt". "Sie sind ein wertvoller Gesprächspartner", sagte sie. Viele Impulse für Innovationen kämen aus dem Handwerk.
Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil erinnerte an das gemeinsame Engagement für das Handwerk in der Region und hielt Rückblick auf die jüngste Vergangenheit. "Begeisterung steht vor dem Erfolg", stellte er fest. Hoffmann sei immer begeisterungsfähig gewesen. Als Dank für die langjährige verdienstvolle Tätigkeit für die Berufsorganisation überreichte Wohlfeil dem Jubilar die Große Ehrenurkunde der Handwerkskammer. Auch Walter Heiler, SPD-Mitglied des Landtags und Bürgermeister von Waghäusel, dem Heimatort Hoffmanns, gratulierte herzlich und bedankte sich für vielfältige Unterstützung. Begrüßt wurde das Auditorium vom stellvertretende Kreishandwerksmeister Gerhard Feldmann.
Die Laudatio hielt Jürgen Braun, Obermeister der Schornsteinfegerinnung. Demnach hat Fritz – wie er gerne auch im Kollegen und Freundeskreis genannt wird - sich frühzeitig für seinen Berufsstand eingebracht. Nachfolgend die wichtigsten beruflichen Eckpunkte des Jubilars:
1966-1969    Ausbildung zum Schornsteinfegergesellen an der Badischen Schornsteinfegerschule in Karlsruhe
1973               Meisterprüfung im erlernten Handwerk
seit 1985       Bezirksschornsteinfegermeister erst in Mannheim, später in Waghäusel
1988               Energieberater im Schornsteinfegerhandwerk
1985-1996    Nebenberuflicher technischer Lehrer an verschiedenen Schulen wie z.B. der Landesfachschule für Schornsteinfegermeister in Ulm, der Fachschule für die Meisterausbildung von SHK in Heidelberg, der Verwaltungsfachschule in Karlsruhe sowie im Bereich der Erwachseneneiterbildung  der Handwerkskammern Konstanz und Karlsruhe
seit 1992       öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger
seit 1994       ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Karlsruhe
seit 1996       Tätig im Prüfungsausschuss für Gebäudeenergieberater der HWK Karlsruhe
1999               Gebäudeenergieberater (HwK)
1990-2005    Obermeister und Geschäftsführer der Schornsteinfeger-Innung Karlsruhe
1999-2005    Multiplikator und Dozent beim LIV für die Einführung des QMUM-Systems im Schornsteinfegerhandwerk sowie interner Auditor
seit 1999       Kreishandwerksmeister für die Region Stadt und Landkreis Karlsruhe
 
Neben diesen zahlreichen und teilweise auch aufreibenden berufspolitischen Tätigkeiten, fand Fritz Hoffmann auch noch die Zeit für ein ebenfalls sehr zeitaufwändiges Hobby: die Reiterei. Hier brachte er es zum Übungsleiter des Badischen Sportbundes für den Reitsport und zum Reitlehrer in verschiedenen Vereinen.
In der Innung Karlsruhe war es Fritz Hoffmann ein großes Anliegen, dass der Ausbau und die Pflege des Prüfstands für Messeinrichtungen vollzogen werden. Die Gegenwart zeigt, dass Ihm dies hervorragend gelungen ist.
Auf Bundesebene war Fritz im Arbeitskreis „Zukunft“ ein gefragter Kollege. Um die Interessen unserer Kollegen zu vertreten, ist er als Beiratsmitglied bei der Klima und Energieagentur Karlsruhe (KEK) und der Energieagentur des Landkreises Karlsruhe tätig.
Obermeister Jürgen Brau bedankte sich im Namen aller Bezirksschornsteinfeger-meister, im Namen des Innungsvorstandes und des Landesinnungsverbandes bei Fritz Hoffmann für sein Wirken für den Beruf. Der Obermeister vergas auch nicht der Ehefrau Gaby Hoffmann zu danken, die die starke Frau hinter einem erfolgreichen Mann ist.
Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank!
Fotos: mjo/PR und Köhler
 

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